Kosten und Kostenstruktur

Kosten im Detail

Wir bieten eine Vermögensverwaltung an. Vermögensverwaltungen setzen sich traditionell aus drei Kostenblöcken zusammen.

  1. Die Vermögensverwaltungskosten
  2. Die Kosten für die Fonds in der Vermögensverwaltung.
  3. Transaktionskosten, wenn wir Fonds kaufen oder verkaufen.

 

Die Vermögensverwaltungskosten

0,85 % pro Jahr; zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Macht zusammen für Sie als Endkunde rund ein Prozent.
Was wird davon bezahlt?

  1. Errichtung eines Depots und die praktische Umsetzung unserer Strategie durch die NFS Hamburger Vermögen GmbH
  2. Regulatorische Verantwortung durch unseren Partner Hamburger Vermögen
  3. Wissenschaftlich fundiertes Research alternativer Anlagen durch die Dr. Mittwollen Invest GmbH
  4. Aktives Portfoliomanagement durch die Dr. Mittwollen Invest GmbH

 

Fondskosten

  • feste Kosten: 0,69 %
  • variable Kosten (2020): 0,61 %

Diese Kosten zahlen Sie nicht direkt, wie die Vermögensverwaltungskosten, sondern diese Kosten werden direkt vom Fonds einbehalten. Sie erleben diese Kosten als geschmälerte Rendite. Wenn der Chart beispielswesie ein Plus von 9 % ausweist, dann hat der Fonds bei einer Kostenquote von 0,69 % in Wirklichkeit 9,69 % verdient.
Variable Kosten lassen sich immer erst rückwirkend bestimmen.

 

Ein Wort zur Höhe der Fondskosten

Aktienfonds

Die Aktienfonds bilden das Weltportfolio ab. Hier geht es darum breit diversifiziert und kostengünstig an der weltweiten Produktivität zu partizipieren. Indexfonds sind hier das Mittel der Wahl. Deshalb setzen wir für diesen Teil der Vermögensverwaltung ETFs ein.

Krisenalpha-Fonds

Die Börse ist ein Nullsummenspiel. Das bedeutet: Der Erfolg muss dem Markt jedes Jahr neu abgerungen werden. Das schaffen nur hochspezialisierte Teams, die sich im harten Wettbewerb um institutionelle Anleger bereits langfristig qualifiziert haben und dies weiterhin erwarten lassen.
Genau wie jede andere Firma braucht ein Alpha-Fonds eine gewisse personelle und finanzielle Ausstattung um überhaupt arbeiten zu können.
Die Kosten der Alphas sind zu einem guten Teil einfach das, was man im englischen als “cost of doing business” bezeichnet.
Ein Krisenalpha-Fonds ist eine erstaunliche Mischung aus

  • Logistikfirma (wie drehen wir zwei Milliarden Euro in 48 Stunden von long auf short) und
  • Forschungslabor (wie sind wir der Konkurrenz einen Schritt voraus),
  • der in einem Haifschbecken (die anderen Fonds stellen sich genau die gleichen Fragen) seinen Geschäften nachgeht.

Bei einem Krisenalpha-Fonds bezahlen Sie für die operative Exzellenz. Deshalb halten wir gemittelte laufende Fondskosten von jährlich 0,69 % für angemessen.
Die von uns ausgewählten Fonds haben eine faire variable Vergütung. Wenn Performancegebühren fällig werden, hat der Fonds auch tatsächlich einen relevanten Benchmark geschlagen.
In diesem Sinne bedeutet die variable Performance-Gebühr von 0,61 %: Während des Corona-Crashs im März 2020 wurde tatsächlich Krisenalpha erzeugt. Wir finden es fair, wenn ein Alpha-Fonds, der uns als Anlegern eine überdurchschnittliche Leistung bietet, davon einen Anteil abbekommt.
Und: Selbstverständlich haben wir für Sie mit den Fonds verhandelt. Sie bekommen Rabatt. Unabhängig von Ihrer Anlagesumme – für Sie gilt die Preisliste für institutionelle Großanleger.

Operative Exzellenz
  • Operative Exzellenz ETF: Lege möglichst viel Geld zu möglichst geringen Kosten an. ETFs sind die Wale.
  • Operative Exzellenz Krisenalpha-Fonds: Werte Deine Chancen besser aus als andere. Alphas sind die Haie.

 

Transaktionskosten

Hier bietet unsere Partnerbank die DAB zwei Kostenmodelle an. Beide Modelle haben keine Depotgebühr.

KM 1139
  • geeignet für kleinere Depots bis zu Transaktionsvolumina von bis zu 8.000 Euro pro Transaktion
  • 0,25 % pro Transaktion einer Depotposition, minimal 10 Euro, maximal 75 Euro
KM 1505
  • geeignet für größere Depots ab Transaktionsvolumina von 8.000 Euro pro Transaktion
  • 19,95 Euro pro Transaktion einer Depotposition

Wenn Ihr Depot wächst, wechseln Sie einfach das Kostenmodell und bleiben so immer in der – für Sie – günstigsten Variante.

 

Soweit so gut. Aber was bedeutet das denn nun für ein konkretes Musterdepot?

Alle Zahlen, die wir Ihnen gleich präsentieren sind nur Schätzungen, da wir nicht alle Kosten vorab bestimmen können.
Wegen der variablen Fondskosten und der Transaktionsgebühren können wir Ihnen die echten Kosten immer erst im Januar des neuen Jahres rückwirkend präsentieren. Und diese Aufstellung bekommen Sie selbstverständlich zusammen mit allem anderen, was Sie für die Anlage KAP brauchen. Das steckt ja in dem Kostenblock “Regulatorische Verantwortung” drin.

  1. Vermögensverwaltungskosten: Die sind fix.
  2. Fondskosten
    1. Feste Fondskosten: Da können wir ziemlich sicher sein, dass sich da auch nichts ändert. Wenn, dann gehen wir eher von einer Preissenkung in
      diesem kompetitiven Markt aus.
    2. Variable Fondskosten: Je höher, desto besser. Klingt nicht sehr intuitiv. Aber die Performance-Fee heißt Performance-Fee, weil die Fonds richtig gut Krisenalpha heranschaffen müssen, bevor die Gebühren fällig werden. Wir haben schon aufgepasst, dass die Fonds nicht bloß irgendwelche
      Schluffi-Hürden überspringen müssen, um an Geld zu kommen. Die müssen schon etwas leisten.
  3. Transaktionsgebühren: Die ganze Vermögensverwaltung ist auf Buy & Hold ausgelegt. Deshalb ist das der mit Abstand kleinste Bereich. Kaufkosten fallen an, wenn Sie Ihre Vermögensverwaltung aufstocken, wenn Sie verkaufen und wenn wir das Depot wieder glatt ziehen nach Krisen. Aber dann sollte ja so viel Krisenalpha angefallen sein, dass die paar Euro fürs Rebalancing auch nicht wirklich ins Gewicht fallen.
DepotgrößeTransaktionskosten (Kauf / Verkauf des Depots)jährliche Haltekosten festjährliche Haltekosten variabel (2020)Rebalancing (4 x jährlich)
25.000 € 0,52 % 1,7 % 0,61 % 0,16 %
50.000 € 0,29 % 1,7 % 0,61 % 0,08 %
75.000 € 0,25 % 1,7 % 0,61 % 0,05 %
100.000 € 0,25 % 1,7 % 0,61 % 0,04 %
250.000 € 0,10 % 1,7 % 0,61 % 0,03 %
500.000 € 0,05 % 1,7 % 0,61 % 0,02 %

 

Wie lese ich diese Tabelle?

  • 1,7 % sind die Kernkosten. Dafür bekommen Sie die Vermögensverwaltung und die darin enthaltenen Fonds. Billiger wird’s nicht. 1,7 % bedeutet: Das war ein ruhiges Buy & Hold-Jahr. Kein Rebalancing, kein Krisenalpha (keine variablen Fondskosten).
  • Die Transaktionskosten geben an, was es Sie kostet, das ganze Depot zu kaufen oder zu verkaufen. Irgendwo zwischen 100.000 und 150.000 Euro sollten Sie schauen, ob Sie das Kostenmodell wechseln. Broker wie die Comdirect, Consors oder die DKB haben ganz ähnliche Konditionen.
  • Den variablen Kosten steht immer auch ein Gewinn an Krisenalpha gegenüber.
  • Die Rebalancingkosten fallen nicht wirklich ins Gewicht. Wir rechnen hier mit vier Transaktionen pro Jahr. Es können weniger (keine) oder auch deutlich mehr sein. Aber selbst eine Verdopplung oder gar Verdreifachung des Rebalancings verursacht nur sehr moderate Kosten. Ohne massive Verschiebungen im Depot kein Rebalancing. Massive Verschiebung bedeutet: Turbulente Börsen und turbulente Börsen bedeutet hoffentlich Krisenalpha.

 

Warum nicht alles zu einer Zahl zusammenziehen?

Gut, warum nicht.
2,59 %
Und jetzt?
2,59 % bedeutet

  1. Sie sind ein Neukunde, der im Jahr 2020 100.000 Euro investiert hat. Deshalb fallen 0,25 % Kaufkosten an.
  2. Die fixen Kosten von 1,7 % fallen ebenfalls an.
  3. Dazu dann die variablen Kosten von 0,61 %.
  4. Plus vier Mal Rebalancing (0,04 %)

Das alles steckt in der Zahl 2,59 %. So aufgedröselt erkennt man ihre beschränkte Aussagekraft. Im Jahr 2020 konnten Sie unser Produkt noch gar nicht kaufen und bis jetzt war noch kein Rebalancing nötig.

Der pragmatische Ansatz: Nehmen Sie die festen Haltekosten als Basis und addieren Sie im Kaufjahr die Kaufkosten dazu. Schlagen Sie dann noch einen Puffer von 0,5 % für die variablen Kosten drauf.
Dann wissen Sie in etwa, was Sie erwartet. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, haben wir die einzelnen Kosten übersichtlich tabellarisch aufgelistet, anstatt sie hinter einer intransparenten Zahl zu verstecken.

Laden Sie sich jetzt das aktuelle Factsheet herunter.

 

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