Russisches Roulette: Heute schon gespielt?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, Russisches Roulette dauerhaft zu gewinnen:

  1. Nicht spielen
  2. Ändere die Regeln

Aber wie? Mein guter Freund Taylor Pearson von Mutiny Funds in den USA weiß wie:

„Auch wenn Sie hoffentlich nie Russisches Roulette spielen müssen, gibt es eine überraschende Anzahl von Szenarien im Leben, deren Regeln dem Russischen Roulette sehr ähnlich sind, die aber von ansonsten gesunden und rational erscheinenden Menschen (einschließlich Nobelpreisträgern) gespielt werden. Es kann sogar sein, dass Sie gerade eines dieser Spiele spielen, ohne es zu merken.“

Woran erkennt man Spiele wie Russisches Roulette, bei denen man nur gewinnen kann, wenn man nicht spielt? Zum Beispiel beim Investieren in Aktien / Fonds / ETFs. Andrew Lo, Finanzprofessor an der MIT Sloan School of Management, warnt:

„Eine Finanzkrise kann das Leben der Menschen genauso stark beeinträchtigen wie ein großer Krieg.“

So fragte Taylor: „Und wie kann man die Regeln ändern, damit es für einen selbst funktioniert?“
Andrew Lo hat in seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit Lösungen gefunden, die wir mit Democratic Alpha auch nutzen: „Das Konzept des passiven Investierens ändert sich aufgrund des technologischen Fortschritts, und das Risikomanagement sollte eine höhere Priorität haben, selbst bei passiven Indexfonds.“

Mutiny Funds in den USA und wir in Europa wenden diese wertvollen Erkenntnisse an, um die (russischen Roulette)-Regeln des persönlichen Investierens mit bereits verfügbaren regulierten Finanzinstrumenten zu ändern. Er fährt fort:

„Der Schlüssel ist eine kleine Idee namens Ergodizität.“

Lesen Sie dazu bitte wenigstens einen Artikel für tieferes Verständnis:

Denn Ergodizität misszuverstehen ist nicht nur ein Fehler, der von „dummen Kleinanlegern“ wie Nick und Nancy gemacht wird. Long-Term Capital Management (LTCM) hat sie auch missverstanden und hat es nur wenige Jahre mit Milliarden-Verlusten überlebt. LTCM wurde 1994 von John W. Meriwether, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden und Leiter des Anleihehandels bei Salomon Brothers, gegründet. Zu den Vorstandsmitgliedern von LTCM gehörten Myron S. Scholes und Robert C. Merton, die sich 1997 den Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ein Jahr vor dem Absturz teilten, in den sie fast das globale Finanzsystem mitrissen!

Taylor schließt: „Wir stehen noch ganz am Anfang, wenn es darum geht, die Ergodizität zu verstehen und all die Möglichkeiten, die sie für unser Leben bietet.“

Parallel zu Taylors Cockroach Portfolio habe ich, lange bevor ich ihn bei den letzten Startvorbereitungen von Democratic Alpha kennenlernte, damit unabhängig von ihm einen ganz ähnlichen Ansatz entwickelt. Und schließlich von ihm und seinem Geschäftspartner, Jason Buck, als letzte Bestätigung des richtigen Weges erfahren, dass wir beide unabhängig voneinander zu einem fast unglaublich ähnlichen Ergebnis gekommen sind. Das haben wir dann auch noch, über Jahre parallel vorbereitet, wenige Monate auseinander auf den Markt gebracht.

Weitere Anbieter, die ich auch erst seit kurz vorm Start von Democratic Alpha kenne, haben nur eine Woche bis ein Jahr vor uns ähnliche Angebote auf den Markt gebracht: Den Fonds Balanced EquiVol von Assenagon in Europa, das Dragon Portfolio von Chris Cole von Artemis Capital und den Multi-Asset Fund Eric Crittenden von Standpoint. Salem Abraham und seine Abraham Trading Company haben den ähnlichen Fonds Fortress schon 2018 für professionelle und 2021 für Kleinanleger auf den Markt gebracht. Davor wurde dessen Strategie neben einer anderen von einem Pensionsfonds seit 2008 eingesetzt.

Es muss also etwas in der Luft liegen, dass die gleiche Idee um die gleiche Zeit an ganz unterschiedlichen Orten unabhängig entstehen ließ. Es geht bei allen darum, die Geldanlage vor den kritischen Auswirkungen der Nicht-Ergodizität im Finanzmarkt, vor allem hohe Inflation, Finanzcrashs und anderen Krisen, zu schützen. Und zwar indem man sie durch Krisenalpha einfach ergodisch macht, ohne auf das hohe Renditepotenzial von Aktienanlagen zu verzichten.

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